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Politik

Christoph Stark
Christoph Stark

Seit meinem Einstieg in das kommunalpolitische Geschehen im Jahr 1999 gilt bis heute, dass es bislang keinen einzigen Tag gab, an dem ich mich dieser Aufgabe nicht mit echter Freude gewidmet hätte. Natürlich gibt es immer wieder auch schwierige Phasen. Die Chance, unsere Stadt Tag für Tag weiterentwickeln zu dürfen und sie für die Menschen immer wieder ein Stück besser zu machen, überwiegt aber mit deutlichem Vorsprung.

Der Kreis der ÖVP-Familie ist für mich dafür eine ganz wichtige und vertraute Basis, weil hier viele Menschen zusammenarbeiten, die das gleiche Ziel verfolgen und deren Wertegefüge dasselbe ist.

Herausforderungen und Entwicklung einer Stadt brauchen Menschen, die sich dafür engagieren. Wenn auch Sie sich dafür einsetzen wollen, sind Sie in unserer Gemeinschaft herzlich willkommen! 

Für Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen jederzeit unter

bgm@gleisdorf.at

zur Verfügung!


STARKes Weiz - Wir für Kurz und Wien!

Bei der Wahl am 15.10.2017 können sie mich durch die Vorzugsstimme als Kandidat für den Bezirk Weiz auf meinem Weg nach Wien unterstützen! 

Seien sie dabei bei der Bewegung von Sebastian Kurz! 

Bewegen wir was gemeinsam!

 

 


Team Stark für Kurz! Wien - wir kommen!

Einer der schönsten Tage in meinem politischen Leben!

 

Die ÖVP des Bezirkes Weiz geht bei der Nationalratswahl neue Wege. Zum einen vertreten wir mit Andreas Kinsky an der Spitze voll und ganz die Linie von Sebastian Kurz und seinem Zugang, Politik neu zu leben. Zum anderen haben wir uns vorgenommen, die KandidatInnen, die für den Bezirk Weiz ins Rennen gehen werden, demokratisch zu küren und in weiterer Folge auch einen Vorzugsstimmenwahlkampf zu führen. Dieser neue Weg ist nicht leicht, vor allem dann nicht, wenn er bis ins letzten Detail gelebt werden will.

In der Sitzung des erweiterten Bezirksparteivorstandes der ÖVP wurden von allen Anwesenden anonym Vorschläge gesammelt, wer aus der Sicht der Delegierten für diese Kandidatur in Frage käme. Viele Namen wurden genannt, einer davon war auch meiner, wie mir Bezirksparteiobmann Andreas Kinsky einige Tage danach mitteilte.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren es für mich folgende drei Gründe, warum ich jegliche aussichtsreiche Kandidatur abgelehnt habe.

- Ich habe es nicht gewollt. Vielleicht auch deshalb, weil es aus kommunalpolitischer Sicht einfacher war, zur Bundespolitik einen gewissen Abstand zu halten. Auch das Formulieren von Kritik fiel so deutlich leichter.

- Es war nicht charmant, weil für mich eines der stärksten Faktoren in der Politik das Team und dessen Führung zählt. Mit den Herren Spindelegger oder Mitterlehner hätte ich mir ein Engagement in Wien nicht vorstellen können. 

- Und es war nicht machbar, weil in/für Gleisdorf mein Herz schlägt und der Weg zur absoluten Mehrheit bis 2010 und die Fusion ab 2014 alle Kraft benötigten

Mit der Nominierung als möglicher Kandidat folgten auch viele Stunden des Nachdenkens und vor allem viele Gespräche mit meiner Frau. Gespräche und Gedanken, die in folgendes Ergebnis mündeten:

Eine Kandidatur ist mehr als charmant, weil mit Sebastian Kurz vor der Politik neue Vorzeichen stehen und er glaubwürdig und authentisch hinter diesem neuen Weg steht!

Eine Kandidatur ist gewollt, weil ich meine lokal- und regionalpolitische Erfahrung in den Nationalrat einbringen kann. Es ist auch ein Stück politische Verantwortung, sich einzubringen und in den Dienst der Sache zu stellen. Ich bin überzeugt, mit meiner Erfahrung viel für die Region und unseren Bezirk bewegen zu können.

- Trotz alle dem, mein Herz schlägt nach wie vor für Gleisdorf. Das ist meine Heimat, mein Fundament und meine politischer Erdung, die auch dringend notwendig ist! Ein gleichzeitiges Engagement in Wien und als Bürgermeister ist in Österreich durchaus häufig, bislang war das nur in der Steiermark nicht machbar. Dieses erweiterte Engagement braucht natürlich eine neue Organisation meines Tagesgeschehens.

Es ist machbar, weil: Die Gemeindefusion, die viel Zeit und Kraft gebraucht hat, ist im Wesentlichen gegessen. Gemeinsam mit allen Beteiligten und WegbegleiterInnen haben wir diese Aufgabe gut erledigt. Natürlich bleibt auch in den kommenden Jahren einiges zu tun – „fertig“ ist man nie!

Es ist eine historische Chance für die ÖVP! Ich wäre sehr gerne dabei, diese Chance für unsere Familie zu nutzen. Vor wenigen Monaten noch stand die ÖVP vor dem politischen Abgrund, einen Schritt weit von der politischen Unbedeutsamkeit entfernt. Nun lebt die Chance, in unserem Land die führende Verantwortung und Gestaltung zu übernehmen. 

Heute haben sich im Rahmen der erweiterten Bezirksparteivorstandssitzung jene fünf Damen und drei Herren, die im Vorfeld am öftesten genannt wurden, kurz präsentiert. Danach waren die Delegierten am Wort und führten in geheimer Abstimmung mit einem Punktesystem eine Reihung der KandidatInnen herbei.

Und am Ende dieses demokratischen Prozesses stand es fest: Ich wurde einstimmig zum Spitzenkandidaten des Bezirkes Weiz für die kommende Nationalratswahl gewählt – und somit ist der 26. Juni 2017 einer der schönsten Tage in meinem politischen Leben.

Ich danke allen rund 80 Delegierten, Bezirksparteiobmann Andreas Kinsky, Geschäftsführerin Johanna Steinbauer und vor allem Dr. Karin Ronijak, die als erstgereihte Frau eine offene Wahlempfehlung ausgesprochen hat.

Die nächsten Tage und Wochen werden sehr, sehr spannend – ich werde ab morgen weiter berichten. Bis hierher sage ich einfach DANKE! Es war ein großartiger Abend!


Sommer ist´s - und was machen die MitarbeiterInnen der Stadt? BGM Christoph Stark

Christoph Stark
Christoph Stark

Sommer ist’s – und was machen die MitarbeiterInnen der Stadt?

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Diese Aussage stimmt Gott sei Dank für viele Menschen, denen ein Urlaub verdienter Weise vergönnt ist. Auch die MitarbeiterInnen der Stadt konsumieren ihren Urlaub zum Teil in der schönen Zeit. Für viele KollegInnen ist aber der Sommer auch jene Zeit, in der es nicht nur sprichwörtlich, sondern ganz real „heiß her geht“. 

Wellenbad

Dass das Wellenbad im Sommer durch die MitarbeiterInnen der Stadt und vielen FerialpraktikantInnen betreut wird, ist natürlich sonnenklar. Wann, wenn nicht an jenen Tagen, an denen es der Sommer gut mit uns meint. Für die betroffenen KollegInnen bedeutet dies Dienst von früh bis spät. Denn der Dienst beginnt in der Regel deutlich vor dem Badebeginn und endet, wenn schon lange der letzte Gast das Areal verlassen hat. Schließlich ist es uns ein Anliegen, dass an jedem neuen Badetag unser Wellenbad in frischem Glanz erstrahlt!

Kindergärten & Sommerhort

Auch in den Kinderbetreuungseinrichtungen ist nur kurz Sommerpause. Während die Kindergärten Nitscha und Laßnitzthal die Sommerferien geschlossen haben, hatte der Kindergarten in Labuch vier Wochen geöffnet. Das größte Sommerangebot, wo auch alle Betreuungsbedürfnisse aus den Ortsteilen gebündelt werden, findet sich im Kindergarten und der Kinderkrippe im Haus des Kindes und im Sommerhort der Volksschule. Alle diese Einrichtungen haben acht Wochen geöffnet und nur in der letzten Woche vor dem Herbststart zum Zwecke der Generalreinigung und Vorbereitung auf das neue Betriebsjahr geschlossen.

 

Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen in der Neugasse auf Hochtouren. Dort, wo seit Jänner 2015 die 25 Asylwerber untergebracht waren, eröffnet mit 12. September wieder ein ein-gruppiger Ganztageskindergarten, der im Betriebsjahr 2017/2018 aller Wahrscheinlichkeit nach zwei-gruppig geführt werden wird. Viele der anstehenden Arbeiten werden von den Mitarbeitern des Wirtschaftshofes ausgeführt, die Organisation, Planung und Betreuung liegen in den Händen der Kindergartenabteilung und des Bauamtes der Stadt.

 

Sanierung der Neuen Mittelschule

Die meisten der Sanierungsarbeiten werden von Firmen ausgeführt. Einige wertvolle Hilfsdienste (z.B. Abräumen der alten Fassade) haben unsere Asylwerber unter Aufsicht des Wirtschaftshofes übernommen. Nur so konnten wir den Zeitplan dieser Sanierung halten.

 

Reparaturen an vielen Orten

Auch in vielen anderen Liegenschaften und Gebäuden der Stadt wird der Sommer genutzt, um kleinere und größere Sanierungen und Reparaturen durchzuführen. Auch hier sind die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes die Spezialisten in allen Gewerken.

 

Es blüht und gedeiht

Und weil es oft sehr warm bzw. heiß war und es auch regelmäßig geregnet hat, hatten auch die MitarbeiterInnen der Gärtnerei sprichwörtlich alle Hände voll zu tun. Mit viel Fleiß und Engagement blüht unsere Stadt an allen Ecken und Enden.

 

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen MitarbeiterInnen bedanken, die während des Sommers dafür gesorgt haben, dass das nie endende „Alltagsgeschäft“, aber vor allem dieses große Programm abgearbeitet werden konnte und die einzelnen Angebote der Stadt mit Herbst wieder oder neu für Sie, liebe MitbürgerInnen, startklar sind.

 

Ihnen allen wünsche ich einen guten Start in dieses bereits wieder vor uns liegende vierte Quartal dieses Jahres. Besonders drücke ich den ganz jungen Damen und Herren die Daumen, die heuer zum ersten Mal den Kindergarten oder auch die Schule besuchen. Alles Gute für diesen neuen Lebensabschnitt!

 

Herzliche Grüße!

 

Christoph Stark


Sparen ist gut - Aber wie?

Christoph Stark
Christoph Stark

Sparen ist gut! Aber wie?

Öffentliche Ausgaben sollten immer den Geboten der Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit UND der Sparsamkeit folgen. Ein klarer Fall, denn die Kommune agiert so wie Bund und Land mit öffentlichen Geldern. Ich will an dieser Stelle auch kein Klagelied anstimmen, aber das Gebot der Sparsamkeit zu verfolgen, ist nicht immer leicht bzw. wird den Gemeinden nicht immer leicht gemacht. Ein Paradebeispiel des fremdbestimmten Aufwandes auf Gemeindeseite sind z.B. Wahlen. Noch dazu, wenn dieselbe Wahl (beinahe) drei Mal durchgeführt wird. Jeder vorzubereitende Urnengang bedeutet für die MitarbeiterInnen in der Verwaltung eine Maximalbelastung über Wochen, vom entstandenen Sachaufwand ganz zu schweigen. 

Als weiteres Beispiel sei hier die neue Wohnunterstützung genannt. Das Land Steiermark hat damit die alte Wohnbeihilfe auf neue Beine gestellt, um die Ausgaben zu senken und die eingesetzten Mittel „treffsicherer“ zu machen. Im gleichen Zug erhöht sich aber ebenso treffsicher der Verwaltungsaufwand in den Gemeinden um das Dreifache! Diese Mehrbelastung wird in der Gesamtrechnung leider nirgendwo abgebildet. 

Diese Liste der Mehrausgaben, die nicht von der Gemeinde angezogen wurden, ließe sich leider um viele Punkte verlängern. Wechselseitige Konsultationsmechanismen bei Belastung des jeweils anderen sind zwischen Bund, Ländern und Gemeinden zwar vereinbart, gelebt wird diese Kostentransparenz aber leider nicht. Derlei Verschiebungen zeigt dann immer erst der Rechnungshof auf, dessen Berichte oftmals ein schmähliches Schicksal erleiden.

 

Volksschulumbau – eine weitreichende Entscheidung

Das Projekt des Umbaus der Volksschule Gleisdorf ist – im Gegensatz zu den anderen Beispielen – eine gewollte und geplante Ausgabe. Da es um sehr viel Geld geht, hat der Gemeinderat in der Entscheidungsfindung noch eine „Ehrenrunde“ gedreht, um nochmals alle Eventualitäten und Zukunftsperspektiven in diesen Prozess einzubauen.

Gleisdorf ist in der Steiermark nach der Stadt Graz die am schnellsten wachsende Gemeinde in den kommenden Jahren. In Absprache mit der Landesstatistik erwarten wir im Jahr 2030 rund 470 Volksschulkinder, das wären nach heutigem Stand 18,4 Klassen. Und so hat sich der Gemeinderat mit der Frage beschäftigt, ob es nicht klüger, ökologisch, logistisch, ökonomisch und organisatorisch gescheiter wäre, den bisherigen Standort aufzulassen und diese große Schule auf der „grünen Wiese“ zu bauen. Nach Abwägung aller denkbarer Faktoren herrscht die Meinung, dass der bereits sehr detailreich gedachte Um- und Zubau am Standort in Summe die beste Wahl ist. Darüber wird der Gemeinderat in seiner Sitzung am 3. Oktober befinden. Gibt es ein klares Votum dafür, wird dieses Projekt, das eines der größten der nächsten Jahre sein wird, umgehend gestartet – mit der Gewissheit, dass der Gemeinderat dem Anspruch, bei großen Entscheidungen auch weit in die Zukunft zu schauen, gerecht geworden ist.


Warum wird hier so viel gebaut?

Christoph Stark
Christoph Stark

Dies ist eine jener Fragen, die die Mitglieder des Gemeinderates und auch ich immer öfter zu hören bekommen. Auch, ob das alles sein muss und ob wirklich jedes Grundstück bebaut werden muss? Zu diesem gesamten Themenkomplex gibt es mehrere Antworten.

1) Demografie

Vielleicht haben Sie in den letzten Wochen in den Medien einmal die Grafik der Bevölkerungsentwicklung in der Steiermark gesehen. Hier bietet sich mit Blickrichtung auf die kommenden 30 Jahre ein klares, wenn auch dort und da düsteres Bild. Weite Teile der Obersteiermark und beispielsweise des Murtales verlieren 20% an Bevölkerung und mehr. Andere Bezirke verlieren etwas weniger, nehmen aber auch ab. Nur der Großraum Graz, der Bezirk Leibnitz und der südliche Bezirk Weiz verzeichnen Zuzug. Und das nicht wenig. In den letzten 18 Monaten hat alleine Gleisdorf mehr als 600 neue EinwohnerInnen.

Mit dem Zuzug steigt die Nachfrage nach Wohnraum. Viele Menschen suchen Mietwohnungen, andere wiederum kaufen aus finanziellen Überlegungen eine Wohnung, da Geld aufgrund der Zinssituation in Immobilien derzeit besser angelegt ist als am Sparbuch.

2) Baurecht

Das alles hat zur Folge, dass Wohnungen gebaut werden. Und hier greifen im Wesentlichen zwei Rechtsgebiete: Das Raumordnungsgesetz und die Steiermärkische Bauordnung. Beide Gesetze legen fest, wo, wie, wie hoch, wie dicht undwie nahe am Nachbarn etc. gebaut werden darf. Auf die Einhaltung all dieser Vorschriften hat das Bauamt penibel genau zu achten. Klar ist aber auch: Erfüllt jemand alle diese gesetzlichen Vorgaben, hat er das Recht zu bauen!

Ich verstehe alle, die keine Freude damit haben, wenn die Nachbarliegenschaft plötzlich be- bzw. verbaut wird. Jahre oder sogar Jahrzehnte auf eine Wiese oder ein kleines Haus geblickt zu haben und nun mit einem größeren Bauwerk konfrontiert zu sein, ist ein Einschnitt im persönlichen Lebensumfeld. Auch ich persönlich stehe vor so einer Situation.

3) Bauform und Baukultur

Um nun zu gewährleisten, dass wir die steigende Bautätigkeit, die in jedem Fall passiert, in guten Bahnen bewältigen, greifen mehrere Mechanismen, die nun Zug um Zug ihre Wirkung entfalten sollen. Und zwar:

- Stadtentwicklungskonzept (STEK)

Mit diesem fast zweijährigen Verfahren wird unter Beiziehung der Bevölkerung festgelegt, welche Entwicklungsschwerpunkte wir für die Zukunft setzen wollen. Das betrifft die Wirtschafts- und Landwirtschaftsentwicklung genauso, wie die Bereiche der Bildung, Energie und das Wohnungswesen.

- Flächenwidmungsplan

Auf Basis des STEK wird danach der genaue Flächenwidmungsplan beschlossen, der punktgenau festlegt, wo in Zukunft was gebaut werden darf.

- Baukulturbeirat

Und als sofort einsetzende Maßnahme hat der Gemeinderat die Einsetzung eines Baukulturbeirates beschlossen, dessen Ziel es ist, die allgemeine Verträglichkeit eines Bauwerkes im Sinne des Orts- und Straßenbildes zu beurteilen (siehe dazu auch die Kolumne von GR Dr. Wolfgang Weber).

 

Alle diese Maßnahmen greifen ineinander und müssen gewährleisten, dass unser Gleisdorf auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt bleibt, die sich im Lichte der demografischen Entwicklungen aber mit Sicherheit verändern wird.