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Was gibt´s?

VBGM Peter Schiefer

Peter Schiefer

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wenn Sie an einer fremden Wohnungstür läuten? Da wird häufig gefragt: „Was gibt’s?“ Nicht, „… was kann ich für Sie tun?“ oder „Was wünschen Sie…?“ – nein, ganz einfach: „Was gibt‘s?“ 

Wenn man genauer hinhört, dann spiegelt das die Einstellung von doch einigen Menschen wider – da zählt das Bekommen mehr als das Geben!

Leider ist es auch mit manchem Bewohner der Stadtgemeinde so. Viele fragen sich nur, was sie bekommen können. Nach diesen Maßstäben wird gemessen, ob die Politik, die Stadt oder gar die Gemeindefusion etwas taugt!

Oft zählen nur die eigenen Interessen, die Interessen des Vereines oder der Gruppierung der man angehört, etc.

Da kann es dann schon ziemlich zur Sache gehen, wenn „die Wünsche oder Erwartungen“ nicht erfüllt werden. Wenn’s das Bauvorhaben nicht so gibt, wie man es sich vorstellt, wird gleich der Bürgermeister bemüht…, man fordert eine Sonderregelung, usw.

Kann es das aber sein? Kann man immer nur fragen: „Was schaut für mich heraus?“ 

Lebt eine Stadt, eine Gemeinde nicht eher von den Dingen, die die Mitbürger für die Allgemeinheit einbringen? Machen nicht die Vielfalt der Meinungen, die Vielfalt der Interessen und die „anderen Sichtweisen“ den Reichtum einer Gemeinde aus? 

So ist ein Querdenken nicht nur erwünscht, sondern auch für die Entwicklung eines gemeinsamen Lebensraumes zwingend erforderlich. 

Also sollte es nicht heißen: Was gibt’s? sondern „Was kann ich geben …“

meint Ihr/Euer Vizebürgermeister

Peter Schiefer