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Stadtwerke Gleisdorf GmbH und Feistritzwerke-Steweag-GmbH – zwei „Vorzeigetöchter“ unserer Stadt!

Stark Christoph, Bürgermeister der Stadtgemeinde Gleisdorf

Stark Christoph, Bürgermeister der Stadtgemeinde Gleisdorf

Die Stadtgemeinde ist 100%-Eigentümerin der Stadtwerke Gleisdorf GmbH, diese wiederum ist zu 73 Prozent Mehrheitseigentümerin der Feistritzwerke-Steweag-GmbH (kurz Feistritzwerke). Mit beiden Unternehmen ist die Stadt dementsprechend sehr verbunden. Grund genug an dieser Stelle einmal einen Blick auf einige interessante Details dieser beiden Einrichtungen zu werfen.

Die Aufgaben der Stadtwerke Gleisdorf GmbH liegen in den Bereichen Wasser, Abfall, Wärme und EDV-Dienstleistungen. Alle diese Aufgabenfelder sind aufgrund der Stadtentwicklung sehr dynamisch und von ständigem Wachstum geprägt. Derzeit wird z.B. das Fernwärmenetz in der Rathausgasse, Fürstenfelder Straße und Schießstattgasse ausgebaut. *)

Vor allem das Wassernetz und die Versorgungssicherheit werden in den Stadtwerken großgeschrieben. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden in diesem Sektor rund € 650.000 investiert, um eine ressourcenschonende und sichere Wasserversorgung zu gewährleisten. Der Großteil dieser Investitionen wurde u.a. im Ortsteil Laßnitzthal getätigt. Und auch eine Rekordmarke wurde im letzten Geschäftsjahr überschritten. Der „Durst“ der Stadt hat für die unglaubliche Abgabemenge von 1 Milliarde Liter bestem Trinkwasser gesorgt. Detaillierte Infos zu allen Geschäftsbereichen finden Sie unter www.stadtwerke-gleisdorf.at.

Anders gelagert sind die Aufgaben der Feistritzwerke. Der Fokus liegt hier im Betrieb des Stromnetzes, das deutlich über die Grenzen der Stadt hinausreicht. Die Feistritzwerke versorgen nunmehr als flächenmäßig zweitgrößter steirischer Verteilernetzbetreiber mit einem Leitungsnetz von ca. 4.700 km rund 51.000 Kundinnen und Kunden in einem Netzgebiet von 1.115 km². Und auch hier gilt der Versorgungssicherheit das betriebliche Hauptaugenmerk. Diese Verantwortung wird sehr ernst genommen, weswegen im abgelaufenen Geschäftsjahr 12(!) Millionen Euro in den Netzausbau und die Netzsicherheit investiert wurden. Auch in den Folgejahren wird dieses Investment fortgesetzt, das natürlich auch für eine enorme regionale Wertschöpfung und Arbeitsplatzsicherheit sorgt.

Der Zustand des Stromnetzes kann u.a. auch durch die jährliche Stromausfallszeit gemessen werden. Und hier liegen die Feistritzwerke im österreichischen Spitzenfeld. Während im Jahr 2017 in Österreich der Strom im Schnitt 45,05 Minuten weg war, war es im Versorgungsgebiet der Feistritzwerke nur 36,14 Minuten finster. Das zeugt von herausragender Arbeit und einer ausgezeichneten Organisation des 24-Stunden Bereitschaftsdienstes, bei dem mindestens vier Mitarbeiter das gesamte Jahr in den drei Betriebsbezirken für die Kunden auch außerhalb der normalen Arbeitszeiten da sind und auftretende kleinere und größere Störungen sehr rasch beheben.

Alle Infos – insbesondere auch über das neue Geschäftsfeld des Glasfasernetzausbaus und des Breitbandangebotes – finden Sie auf der Homepage www.feistritzwerke.at.

Ich sage an dieser Stelle ein DANKE an die Geschäftsführer und die Teams beider Unternehmen! Diese großen Aufgaben und echten Herausforderungen werden bravourös bewältigt!

 Ihnen, liebe Leserinnen und Lesern, wünsche ich einen wunderbaren Advent, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches Jahr 2019.

Herzliche Grüße

Christoph Stark

*) Für die unvermeidbaren Einschränkungen, Lärm- und Staubbelästigungen im Rahmen der zeitlich deutlich länger als erwartet andauernden Baustelle sage ich hier allen Betroffenen und AnrainerInnen ein sehr herzliches Dankeschön für Ihr Verständnis! Alle Beteiligten geben ihr Bestes, um die Baustelle so rasch wie möglich abzuschließen!