Skip to main content

Nach einem ereignisreichen Sommer kommt ein ebenso voller Herbst!

Christoph Stark, Bürgermeister der Stadtgemeinde Gleisdorf

Christoph Stark, Bürgermeister der Stadtgemeinde Gleisdorf

So vielfältig und terminstark dieser Sommer war, so intensiv wird auch der Herbst, auf den wir nun zusteuern. Vorweg möchte ich allen SchulanfängerInnen für den Start in diesen neuen Lebensabschnitt alles Gute wünschen. Die Volksschule Gleisdorf ist nach dem gelungenen Um- und Zubau für alle Herausforderungen gerüstet – wir freuen uns schon auf die gemeinsame feierliche Eröffnung am 13. Oktober 2018!

Dieser Sommer bestach heuer nicht nur durch seine beständig hohen Temperaturen, sondern auch durch viele Ereignisse, wie z.B. die Music Fridays, das super besuchte Open-Air-Sommerkino, der Spatenstich für ein neues Bürogebäude in der Feldbacher Straße mit viel Platz für zusätzliche Arbeitsplätze, der Start der Breitbandinitiative der Feistritzwerke, oder die Einweihung des umgebauten Rüsthauses der Freiwilligen Feuerwehr Labuch (siehe auch Seite X). Es gab aber auch traurige Nachrichten. So ist am 22. Juli Stadtmusikdirektor Prof. Karl Schabl verstorben.

Zwei „Aufreger“ wirbelten auch durch diesen Sommer. So schaffte es die öffentliche Bestürztheit einer Gemeinderatsfraktion, dass der Teich im Stadtpark ein Algenproblem hatte, sogar bis in die Printmedien. Ein „Problem“, dass tags darauf gelöst wurde. Meine Bitte dazu: Wenn Sie irgendwelche Missstände oder Schäden in der Stadt feststellen, wenden Sie sich bitte entweder direkt an den Wirtschaftshof (03112/4440), schreiben Sie uns ein Mail (gemeinde@gleisdorf.at) oder teilen Sie dieses Wissen über die Gleisdorf-App mit uns. So können wir garantieren, dass sich kompetente MitarbeiterInnen schnellstmöglich diesem Problem annehmen. Einen Hinweis in den Sozialen Medien zu posten, mag zwar ein paar Klatscher bringen, es ist aber mit Sicherheit kein konstruktiver Weg zur Problembehebung.

Die zweite Geschichte, die auch für viele aufgeregte Rückmeldungen sorgte, war eine (provisorische!) bauliche Maßnahme in Kaltenbrunn-Fünfing. Aufgrund von Anrainerbeschwerden, dass dort sehr schnell gefahren werde und dadurch die Verkehrssicherheit für FußgängerInnen leide, hat die Stadt nach langen Beratungen im zuständige Fachausschuss, Beiziehung von Polizei, Wirtschaftshof und Kuratorium für Verkehrssicherheit, eine Fahrbahnverengung eingerichtet. Diese Maßnahme wird nun auch evaluiert und dann wird entschieden, wie man mit dieser Problemstellung weiter umgehen wird. Fakt ist, dass die Stadt für die Gemeindestraßen zuständig ist. Und es muss nicht immer erst etwas passieren, bis die Behörden handeln. Wir wollen hier einen konstruktiv proaktiven Weg gehen, um im gesamten Gemeindegebiet für ein größtmögliches Maß an Sicherheit – vor allem der FußgängerInnen und der Kinder! – zu sorgen. Dabei verschließen sich die verantwortlichen GemeinderätInnen und ich uns sicher keiner Diskussion, wenn diese gewünscht ist. Ganz im Gegenteil, ich lade herzlich dazu ein.

Viel Bewegung kommt im Herbst in die Städteplanung. Einerseits soll über den Entwurf des Stadtentwicklungskonzeptes und des neuen Flächenwidmungsplanes abgestimmt werden. Dieses große Projekt begleitet uns seit Monaten, nun geht es in das Finale. Voraussichtlich erfolgen die dafür in Betracht kommenden Beschlüsse in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 15. Oktober 2018, der noch einige Beratungen vorausgehen werden.

Andererseits ist in der Kleinregion Gleisdorf, der die Gemeinden Albersdorf-Prebuch, Hofstätten/R, Ludersdorf-Wilfersdorf und Gleisdorf angehören, der Beschluss gefallen, gemeinsam mit dem Land Steiermark ein neues Radverkehrskonzept zu erstellen. Ziel dieses Konzeptes ist es, den Alltagsradverkehr zu verbessern. Wenn diese Aufgabe erledigt ist, soll es im ersten Quartal 2019 zu einem verbindlichen Vertrag mit dem Land Steiermark kommen, wann wo welche Radverkehrsmaßnahmen umgesetzt und wie diese finanziert werden. Ein guter Schritt in die richtige Richtung!

Also, es tut sich einiges! Ihnen allen einen schönen Herbst!

Herzliche Grüße!

 

Ihr Christoph Stark