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Geschätzte Land- und ForstwirtInnen!

Immer wieder werde ich mit Beschwerden über Wildschäden( vor allem durch Rehwild ) konfrontiert. In einer sehr konstruktiven gemeinsamen Besprechung von Landwirtschaftsausschuss und Jägerschaft wurde auch diese Thema ausführlich diskutiert.  

Durch die immer stärkere Beanspruchung unserer  Gemeindefläche durch immer mehr Menschen gerät natürlich einerseits die Land- und Forstwirtschaft immer mehr unter Druck, andererseits wird eine Bejagung auch immer schwieriger. Wenn die Wilddichte zu hoch ist sind starke Wildschäden  unvermeidbar. 

Diese sollten aber auch direkt kommuniziert werden! Hinter dem Rücken über „ die untätigen Jäger“ zu schimpfen bringt sehr wenig! 

Ich bitte Sie wirklich dringlichst darum, jeden ernsthaften Schaden den Jagdausübenden zu melden! Nur so kann sinnvoll reagiert werden um in Zukunft Schäden zu vermeiden. Weiters bitte ich auch darum, die Schäden mir zu melden! Ich werde diese sammeln und in den nächsten Gesprächen mit den Jagdverantwortlichen erörtern.

Die Land- und Forstwirtschaft ist leider flächenmäßig auf einem Rückzugsgefecht. Die Obmänner unserer Jagdgesellschaften sind sich dessen bewusst und haben zugesichert, die Wildstände im Einklang mit der zur Verfügung stehende Fläche zu halten. 

Ein gutes Miteinander von Land- und Forstwirten auf der einen und Jägern auf der anderen Seite muss unser Ziel sein!