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Flächenwidmungsplan und Stadtentwicklungskonzept in Bezug auf die Landwirtschaft

Thomas Reiter

Thomas Reiter

Die Erstellung eines neuen gemeinsamen Stadtentwicklungskonzeptes und eines neuen gemeinsamen Flächenwidmungsplanes unserer  Gemeinde kann zu einem der größten Vorteile der Gemeindefusion werden. 

Durch die starke Zersiedelung in unserer Gemeinde stellt dies aber auch eine enorme Herausforderung dar. Industrie, Gewerbe und Wohnbau  brauchen in unserer Gemeinde immer mehr Raum bzw. Fläche. Schön wäre es diese Bedürfnisse in erster Linie durch die Revitalisierung von leerstehenden Gebäuden bzw. durch das Schließen von Baulücken zufriedenzustellen.

Erst in zweiter Linie sollten dafür landwirtschaftliche Flächen herangezogen werden. Da der Verkehrswert den landwirtschaftlichen Ertragswert aber zumeist deutlich überstrahlt wird dies aber auch weiterhin geschehen.

Dabei sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass die umliegenden Flächen und Höfe weiterhin vernünftig bewirtschaftet werden. Weiters sollten wir uns auch immer vor Augen halten, dass nicht nur wir jetzt Flächen  brauchen, sondern dass auch die uns nachfolgenden Generationen noch attraktive Flächen für eine Betriebsansiedlung, qualitätsvollen Wohnbau und für die Produktion von Lebensmitteln brauchen werden.

Wie schon im letzten Stadtjournal angekündigt, wird es zu diesem Thema  im Herbst einen eigenen Termin geben, zu dem ich schon jetzt speziell auch alle Landwirte einladen möchte.