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Baustellen ganz unterschiedlicher Natur

Christoph Stark, Bürgermeister der Stadtgemeinde Gleisdorf

Christoph Stark, Bürgermeister der Stadtgemeinde Gleisdorf

Das Thema „Baustellen“ verfolgt uns in Gleisdorf schon seit geraumer Zeit. An allen Ecken und Enden investieren Private, Bauträger, Genossenschaften und auch die Stadt in die Infrastruktur bzw. in neue Gebäude. Unterschiedliche „Baustellen“ will ich in dieser Ausgabe des Stadtjournals beleuchten.

Eine ganz reale Baustelle kommt diesen Sommer in der Rathausgasse auf uns zu. Denn hier beabsichtigen die Stadtwerke die Fernwärmeleitung zu erweitern. Zu diesem Zweck muss die Rathausgasse vollends aufgegraben werden, um bei dieser Gelegenheit auch gleich Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen zu erneuern und einen Lichtwellenleiter für das Breitbandinternet zu verlegen. Damit diese Baustelle bestmöglich abgewickelt werden kann, habe ich bereits alle betroffenen Leitungsträger an einen Tisch eingeladen, um diese einzelnen Zielsetzungen gut zu koordinieren. Sobald die Termine und Abläufe klar sind, werden auch die Öffentlichkeit und vor allem die AnrainerInnen über alle Details informiert.

Eine ganz andere „Baustelle“ gibt es derzeit in der Kindebetreuung. Denn hier gilt: Viel Nachfrage und kein Angebot im Bereich der Tagesmütter. Rund 30 Eltern bzw. Mütter, die ihre Kinder nicht in öffentlichen Einrichtungen betreut wissen wollen, sind derzeit im Raum Gleisdorf auf der Suche nach einer Tagesmutter - und finden keine, weil alle Betreuungsstellen ausgebucht sind.  Wenn Sie also Interesse daran hätten Tagesmutter bzw. Tagesvater zu werden, Sie würden in der Regionalstelle im Businesspark mit offenen Armen empfangen werden!

Um künftige wichtige Baustellen ging es dieser Tage in intensiven Verhandlungen mit Vertretern des Landes Steiermark rund um den Hochwasserschutz. In den nächsten beiden Jahren – also bis Ende 2020 – sollten die nach wie vor gefährlichen Situationen an der Raab, am Laßnitzbach, am Gleis- und Greithbach endgültig gelöst werden. Aufgrund der schwierigen Budgetlage im Land Steiermark braucht es hier eine Kraftanstrengung der Stadt, um die ich in der nächsten Gemeinderatssitzung werben werde. Administrativ und rechtlich wären die Weichen erfreulicher Weise gestellt. Nun sind die GemeindemandatarInnen am Wort.

Am Mittwoch nach Ostern starteten die Schülerinnen und Schüler und natürlich auch das gesamte Lehrerteam der Volksschule Gleisdorf in eine neue Ära! Nachdem der neue Trakt über dem Turnsaal bereits bezugsreif war, sind alle in Betracht kommenden Klassen aus dem Jahngassengebäude dorthin umgezogen. Dadurch können die noch offenen Bauarbeiten in der Jahngasse bis zum Schulstart 2018/2019 finalisiert werden. Und wie ich höre, ist der Start in den neuen Räumen gut gelungen (siehe dazu auch den Bericht auf Seite XX). An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen, die diesen Umzug während der Osterferien möglich gemacht haben!! Da waren viele helfende Hände dabei! DANKE!

Auch in den diplomatischen Kreisen gibt es derzeit weltweit einige besorgniserregende „Baustellen“. Nicht so zwischen der Slowakei und Österreich. Auf Einladung von Gemeinderat a.D. Prof. Mag. Friedrich Sperl besuchte der Botschafter der Slowakei, S.E. Peter Misik, die Steiermark und nach verschiedenen Treffen u.a. mit LH Hermann Schützenhöfer und einer Besichtigung von Magna Steyr genoss der Botschafter und eine illustre Runde in Gschmaier (Gemeinde Gersdorf a.d.F.) die kulinarischen Freuden der Oststeiermark.