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Baukulturbeirat - Was bedeutet das?

Was der Baukulturbeirat macht, wie er sich zusammensetzt und wer ihn braucht lesen sie hier.

Wolfgang Weber

Wolfgang Weber

Am 27. Juni hat der Gleisdorfer Gemeinderat auf Antrag meines Ausschusses einstimmig die Einführung eines Baukulturbeirats per Verordnung mit Wirksamkeit 1. August 2016 beschlossen. 

Alle Bauvorhaben mit mehr als 2 Wohneinheiten müssen nun verpflichtend vor einer Baugenehmigung vom Beirat begutachtet werden. Weiters können der Bauwerber oder das Bauamt von sich aus ein Bauvorhaben dem Beirat vorlegen. 

Der Beirat setzt sich aus dem Ortsbildsachverständigen Arch. DI Klaus Walter, Raumplaner Arch. DI Günter Reissner und Bauamtsleiter Ing. Adolf Brunner zusammen. Das Gremium wird alle 6 Wochen tagen und jene Vorhaben, die bis eine Woche vor dem Termin zumindest im Entwurfsstadium bei der Stadtgemeinde eingereicht worden sind, begutachten. Ziel ist es, dass die Verträglichkeit eines Bauwerkes im Sinne des Ortsbildes sowie des § 43(4) Stmk. BG 95 untersucht wird.

Die Dynamik der Siedlungsentwicklung in der Gemeinde verleiht der Baukultur eine besondere Priorität. Der Beirat ist dabei ein erster wichtiger Schritt, um die Ziele der Stadtentwicklung mit der Praktikabilität in der Abwicklung zu verbinden. Ich bin mir sicher, dass wir damit die Qualität der baubehördlichen Verfahren steigern und ein transparentes Instrument zur Steuerung der Dynamik der Bautätigkeit geschaffen haben.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gleisdorf.at oder persönlich im Bauamt.